Jeden Mittwoch wird für Obdachlose in St. Salvator Suppe gekocht. Das Publikum ist bunt gemischt, ob Mann, Frau, alt oder jung, Österreicher, Ungarn, Slowaken, Tschechen, Polen , Serben oder Kroaten, viele sind im Laufe der Zeit "Stammgäste" geworden, von denen wir oft Lebensgeschichten, Krankheiten, Probleme und auch Zukunftsvisionen kennen. Inzwischen werden pro Jahr 6.240 Portionen ausgegeben. Tendenz steigend. Organisatorisch und logistisch betrachtet ist jeder Mittwoch doch immer wieder eine Herausforderung! 4 bis 5 Köchinnen und einige helfende Hände sorgen für ausreichende Portionen. 

 Eine Arbeit, die uns allen Freude macht, da das ehrliche und von Herzen kommende DANKE unserer Gäste diesen Einsatz immer wieder belohnt. Zeitgleich zum Suppentopf wird auch, je nach Bedarf - Bekleidung ausgegeben. Wie vieles im Leben geht auch bei uns alles viel leichter durch ein harmonisches Miteinander um den Bedürfnissen einer immer größer werdenden Gruppe und den Anforderungen unseres diakonischen Projektes - dem Dienst am Menschen - gerecht werden zu können.

2014 ist der Heilige Abend am Mittwoch gewesen. Das war Grund genug, auch an diesem Tag den "Suppentopf " aktiv zu gestalten.

2 Damen aus unserem Team haben an diesem Tag - dankenswerter Weise auch mit Familienunterstützung -  Suppe gekocht und ausgegeben.

 

Es waren 40 ! Besucher da, die sich die heiße Suppe schmecken ließen und sehr dankbar dafür gewesen sind.

 

Der Mittelpunkt dieses Mittwochs war nicht nur die bloße Ausspeisung , sondern auch der zwischenmenschliche Kontakt,  das "Dasein" , die Gesprächsbereitschaft , ein  freundliches Wort am Heiligen Abend.

 

Das Kernstück  unseres christlichen Glaubens ist die Nächstenliebe - diesmal hat sie besonders Sinn gemacht.